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📋 Tag 6 · Was Hänschen lernt – und Hans noch lernen kann Dein Coach korrigiert eine Bewegung. Beim nächsten Versuch funktioniert sie. Doch eine Woche später ist das alte Muster zurück. Hast du nicht zugehört – oder haben wir eine kurzfristig gelungene Ausführung mit Lernen verwechselt? Unser Bewegungsgedächtnis ist keine Videodatei, die sich mit einer Erklärung dauerhaft abspeichern lässt. Wir müssen Bewegungen wahrnehmen, ausprobieren, mit Rückmeldungen vergleichen und später wieder abrufen. Gerade vertraute Bewegungsmuster können unter Tempo, Widerstand oder Druck wieder auftauchen. Auch Erwachsene können neue Fertigkeiten lernen. Deshalb sollte Feedback Orientierung geben, ohne die Bewegung für den Athleten zu übernehmen. Was hast du selbst gespürt? Was hat dein Partner wahrgenommen? Was zeigt ein kurzer Videoclip? Und was möchtest du beim nächsten Versuch verändern? Partnerfeedback und Video ergänzen die Eigenwahrnehmung – sie ersetzen sie nicht. Unser SPORTMATCH-Dreieck verbindet SEHEN – ÜBEN – VERSTEHEN. Entscheidend ist das Zusammenspiel: selbst erleben, gezielt wiederholen, variieren und später ohne ständige Hilfe erneut ausführen. Eine Korrektur, die heute gelingt, ist ein Anfang. Ob sie bleibt, prüfen wir morgen und unter anderen Bedingungen. Diskussionsfrage: Wann ist eine Bewegung für dich wirklich gelernt – wenn sie im Techniktraining gelingt oder wenn du sie ohne Coach unter Druck abrufen kannst? Die wissenschaftliche Vertiefung, Praxisaufgaben und Wissensfragen findest du im Education Hub, Modul 2.4.2: Bewegungsgedächtnis – Sehen, Üben, Verstehen. Modul 2.4.1 behandelt Feedback. 📋 Day 6 · What we learn young – and what we can still learn later Your coach corrects a movement. The next attempt works. A week later, the old pattern returns. Did you fail to listen, or did we mistake immediate performance for lasting learning? Motor memory is not a video file that becomes permanent after one explanation. We need to perceive movement, try it, compare feedback and retrieve the skill later. Familiar patterns can return under speed, resistance or pressure. Adults can learn new motor skills, too. Feedback should guide without taking ownership away from the athlete. What did you feel? What did your partner experience? What does a short video reveal? What will you change on the next attempt? Peer feedback and video complement intrinsic sensory feedback; they do not replace it. Our SPORTMATCH triangle connects SEE – PRACTICE – UNDERSTAND. The interaction matters: experience the movement, repeat purposefully, vary the conditions, and retrieve it later without constant guidance. Today's successful correction is a start. Test what remains tomorrow and in a different setting. Discussion: When is a movement truly learned: when it works in drills, or when you can retrieve it under pressure without your coach? Explore the evidence, practical tasks and assessment in Education Hub Module 2.4.2: Motor Memory – See, Practice, Understand. Module 2.4.1 covers feedback. 🔗 https://doi.org/10.1016/j.bbr.2011.11.028 • https://doi.org/10.3390/bs15091291 • https://doi.org/10.1007/s12662-021-00782-y • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32730847/

📋 Tag 5 · Lob. Kritik. Wirkung. Im letzten Impuls ging es um Belastung und Verarbeitung. Feedback ist der nächste Schritt: Der Coach sieht eine Bewegung, sagt etwas dazu – aber was hört der Sportler tatsächlich? Sprechen beide dieselbe Sprache? Und kann er die Botschaft im nächsten Versuch umsetzen? „Mehr Spannung“, „früher lösen“, „mutiger sein“: Für einen erfahrenen Coach können diese Worte klar sein. Für ein Kind, eine Anfängerin oder sogar einen Profi in einer neuen Situation können sie etwas ganz anderes bedeuten. Rückmeldung ist deshalb kein Monolog. „Was hast du gespürt? Was hast du von meinem Hinweis verstanden? Was möchtest du jetzt ausprobieren?“ Erst die Antwort zeigt, ob aus Worten eine brauchbare Handlung wird. Oft diskutieren wir, ob Feedback positiv oder negativ sein sollte. Das ist zu pauschal. „Super!“ klingt freundlich, enthält aber kaum Information. „Der Ball ging links vorbei“ benennt ein Ergebnis, ohne die Person abzuwerten. „Dein Stand war stabil; beim Abwurf war dein Blick schon beim nächsten Ziel“ verbindet eine gelungene Teilhandlung mit einem konkreten Punkt zur Veränderung. Entscheidend sind Inhalt, Ton, Zeitpunkt und die Frage, ob der Athlet eine klare nächste Aufgabe erkennt. Forschungen mit jungen Badmintonspielern zeigen, dass Hinweise auf Fehler, Korrektur und gelungenes Verhalten je nach Schwierigkeit der Fertigkeit unterschiedlich wirken können. Eine feste Positivquote folgt daraus nicht. Was will der Sportler hören? Vielleicht nach einem Fehler zuerst: „Ich sehe, dass dich das ärgert.“ Vielleicht nach einem Erfolg: „Diese Entscheidung war gut – du hast den freien Raum erkannt.“ Er braucht aber nicht bloß das, was angenehm klingt. Ehrliche Kritik kann helfen, wenn sie die Handlung beschreibt, respektvoll bleibt und eine erreichbare Änderung anbietet. Empathie bedeutet nicht, jeden Versuch schönzureden. Sie bedeutet wahrzunehmen, wie die Rückmeldung bei diesem Menschen in diesem Moment ankommt. Ein Kind verfehlt vor der Gruppe wiederholt das Ziel. „Du bist ein Naturtalent“ übergeht den Fehler; „Das war schlecht“ lässt das Kind damit allein. Ein mögliches Gespräch lautet: „Was ist passiert?“ – „Ich habe zu früh losgelassen.“ – „Das habe ich auch gesehen. Dein Stand war stabil. Wollen wir nur den Abwurf verändern und noch einmal probieren?“ Danach fragt der Coach, was sich anders angefühlt hat. Wenn die Worte nicht helfen, verändert er seine Erklärung oder die Aufgabe. Bei einem Sicherheitsfehler gibt er sofort eine klare Anweisung. Und wie motivieren wir zum Wiederholen? Nicht durch Dauerapplaus und nicht durch Beschämung. Ein machbarer nächster Versuch, ein sichtbarer Fortschritt und die Möglichkeit, selbst mitzuentscheiden, können zum Weitermachen einladen. Ein erfahrener Athlet braucht vielleicht eine präzise technische Korrektur; ein verunsichertes Kind zunächst Sicherheit und eine kleinere Aufgabe. Beides ist Feedback. Keines ist als Satz für alle richtig. Am Ende zählt nicht, wie oft der Coach gesprochen hat, sondern ob die Information angekommen ist, ob der Athlet sie eigenständig anwenden kann und ob sie auch später noch hilft. Welche Rückmeldung eines Sportlers hat dir gezeigt, dass ihr aneinander vorbeigeredet habt? Und was hast du daraufhin verändert? Modul 2.4 vertieft diese Fragen mit Studien, Dialogen und Praxisfällen. 📋 Day 5 · Praise. Criticism. Impact. The last post explored training load and how an athlete responds to it. Feedback is the next step: A coach sees a movement and says something about it—but what does the athlete actually hear? Do they speak the same language? Can the athlete use the message in the next attempt? “More tension,” “release earlier,” “be braver”: these words may sound clear to an experienced coach. To a child, a beginner or even a professional in an unfamiliar situation, they may mean something else entirely. Feedback is therefore not a monologue. “What did you feel? What did you understand from my cue? What would you like to try now?” The answer shows whether words have become an actionable idea. We often ask whether feedback should be positive or negative. That is too simple. “Great!” sounds kind but carries little information. “The ball went left” describes an outcome without judging a person. “Your stance was stable; at release, your eyes were already on the next target” connects a successful part with a concrete change. The content, tone, timing and clarity of the next task all matter. Research with young badminton players suggests that error cues, correction cues and positive feedback can have different effects depending on skill difficulty. It does not yield a universal positive-feedback quota. What does an athlete want to hear? After a mistake, perhaps first: “I can see that you're frustrated.” After success: “That decision worked—you spotted the open space.” Yet an athlete does not only need what sounds pleasant. Honest criticism can help when it describes an action, respects the person and offers an attainable change. Empathy does not mean pretending every attempt was good. It means noticing how this person receives feedback in this moment. A child repeatedly misses a target in front of the group. “You're a natural” ignores the error; “That was bad” leaves the child alone with it. One possible exchange is: “What happened?” — “I released too early.” — “I noticed that too. Your stance was stable. Shall we change only the release point and try again?” Afterwards the coach asks what felt different. If the words did not help, the coach changes the explanation or task. A safety error calls for a clear immediate instruction. How do we motivate another try? Neither constant applause nor shame is enough. A manageable next attempt, visible progress and some say in the decision may help an athlete continue. An experienced athlete may need a precise technical correction; an unsettled child may first need reassurance and a smaller task. Both are forms of feedback. Neither is a script for everyone. In the end, what matters is not how often the coach spoke but whether the message was understood, used independently and still helped later. When has an athlete's response shown you that you were talking past each other? What did you change? Module 2.4 explores these questions through studies, dialogue and practice cases. 🔗 • https://doi.org/10.1016/j.psychsport.2013.01.003 • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24149905/ • https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/32365657/ • https://doi.org/10.1177/17479541231218665 • https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0264873 • https://research.rug.nl/en/publications/the-effect-of-augmented-feedback-on-the-performance-and-learning-/
📋 Tag 4 · Mehr Daten. Bessere Technik? Mehr Daten bedeuten nicht automatisch mehr Leistung. Trainingsvideos, Social-Media-Trends, GPS-Tracking, Smartwatches, Pulswerte, Schlafscores, Wiederholungen und Minuten liefern immer mehr Informationen. Doch nicht jede Zahl ist verlässlich, vergleichbar oder für die nächste Trainingsentscheidung hilfreich. Mehr Anzeigen auf dem Bildschirm bedeuten nicht, dass wir den Athleten besser verstehen. Ermüdung ist nicht gleich Ermüdung – und ihre Ursache lässt sich im Alltag selten mit einer Frage sicher trennen. Nach mehreren harten Einheiten kann körperliche Ermüdung die Ausführung einer neuen Bewegung erschweren. Wer nach Schule, Beruf oder privaten Sorgen müde kommt, muss deshalb nicht zwingend pausieren. Mentale Belastung kann die aktuelle Leistung ebenfalls beeinträchtigen; ein leichter, vertrauter Einstieg kann manchen helfen, in die Einheit zu finden. Ob das heute gelingt, zeigt sich erst im Gespräch und beim Aufwärmen. Schlaf, Beschwerden, letzte Belastungen, Konzentration und Bewegungsqualität gehören zusammen betrachtet. Auch Technik wird nicht automatisch besser, weil wir jede Wiederholung filmen oder einen spektakulären Clip aus dem Netz nachahmen. Ein Video zeigt einen Ausschnitt, aber weder den gesamten Lernweg noch, was der Athlet spürt. Eine Smartwatch meldet einen Wert; sie erklärt nicht allein, warum sich dieselbe Aufgabe heute schwerer anfühlt. Eine saubere Wiederholung beweist noch nicht, dass die Technik nach einer Pause oder in einer anderen Situation abrufbar bleibt. Was tut ein Coach? Eine konkrete Frage stellen, passende Daten auswählen und die Bewegung beobachten. Bei deutlicher körperlicher Ermüdung vielleicht Umfang oder Komplexität reduzieren und Erholung ermöglichen. Bei Alltagsstress ohne Warnzeichen vielleicht leicht beginnen und danach neu entscheiden. Beides kann zusammen auftreten. Schmerz, Schwindel oder anhaltend ungewöhnliche Beschwerden brauchen eine andere Abklärung als gewöhnliche Müdigkeit. Eine gelungene Einheit nach einem stressigen Tag ist möglich. Sie beweist nicht, dass zusätzliche Einheiten grundsätzlich mehr Leistung oder bessere Technik bringen. Welche Daten helfen euch wirklich, zwischen Einstieg, Anpassung und Erholung zu entscheiden – und welche lenken nur ab? Modul 2.3 vergleicht zwei Praxisfälle. Heute Abend folgt Feedback. 📋 Day 4 · More Data. Better Technique? More data does not automatically mean better performance. Training videos, social media trends, GPS tracking, smartwatches, heart rate, sleep scores, repetitions and minutes provide more information than ever. Yet not every number is reliable, comparable or useful for the next coaching decision. More readings on a screen do not mean we understand the athlete better. Fatigue is not one thing, and its cause is rarely easy to identify with one question. After several hard sessions, physical fatigue may make a new movement harder to execute. Someone tired after school, work or personal stress does not necessarily need to stop. Mental strain can also impair current performance; a gentle familiar start may help some athletes settle into training. Whether it helps today becomes clearer through conversation and the warm-up. Consider sleep, symptoms, recent load, attention and movement quality together. Technique does not automatically improve because we film every repetition or copy a spectacular social media clip. Video captures a moment, not the entire learning process or what the athlete feels. A smartwatch reports a value; on its own it cannot explain why the same task feels harder today. One clean repetition does not prove that a skill will be retained after a break or transferred to a new setting. What can a coach do? Ask a specific question, choose relevant data and observe movement. With marked physical fatigue, perhaps reduce load or complexity and allow recovery. With everyday stress and no warning signs, perhaps start gently and reassess. Both can occur together. Pain, dizziness or persistent unusual symptoms call for different attention than ordinary tiredness. A rewarding session after a stressful day is possible. It does not prove that more sessions generally bring better performance or technique. Which data actually help you choose between a gentle start, an adapted session and recovery – and which only distract? Module 2.3 compares two cases. Tonight: feedback. 🔗 • https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC4213373/ • https://bjsm.bmj.com/content/50/17/1030 • https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC5491979/ • https://doi.org/10.1007/s40279-024-02077-2 • https://elifesciences.org/articles/40578 • https://doi.org/10.1016/j.psychsport.2024.102720 • https://doi.org/10.1080/00222895.2025.2585181
💬 WOMEN’S HUB DEBATE – Mann gegen Profisportlerin: Was vergleichen wir wirklich? Der bestehende Fachbeitrag wurde nach Rückmeldungen von Frauen aus dem Leistungssport ergänzt: Trainingsstand und Sportart zählen. 100 m: 10,49 s Frauen-Weltrekord; 15,00 s ist ein Rechenbeispiel, kein Männer-Durchschnitt. Im Boxen sind Gewicht und Sicherheit wichtig, zugleich zählen Technik und Erfahrung. Eine Profisportlerin muss nicht jeden Mann übertreffen, um Anerkennung zu verdienen. Welche Vergleiche habt ihr erlebt? Was ist ein fairer Maßstab? Bitte diskutiert sachlich und respektvoll: keine sexistischen Abwertungen, persönlichen Angriffe oder riskanten Kampfaufforderungen. 🇬🇧 WOMEN’S HUB DEBATE – Average man vs professional female athlete: what are we comparing? The updated article considers training, sport-specific skill, sprint times and boxing safety. Share your experiences and evidence respectfully. No sexist put-downs, personal attacks or unsafe fight challenges. Quelle / Source: https://worldathletics.org/records/all-time-toplists/sprints/100-metres/all/women/senior
🎯 FEEDBACK – Leid oder Segen für den Athleten? Während meines MSc Sport & Coaching an der Leeds Beckett University habe ich mich intensiv mit Feedback im Coaching beschäftigt. Fünf Faktoren kristallisierten sich für mich als besonders entscheidend heraus – bestätigt und gestützt durch zahlreiche Arbeiten zu ähnlichen Fragestellungen: 1️⃣ TIMING – Wann ist der Athlet bereit für die Information? 2️⃣ SPRACHE – Sprechen Coach und Athlet wirklich vom selben Thema? 3️⃣ POSITIV – Erkennt der Athlet auch, was bereits funktioniert? 4️⃣ KONSTRUKTIV – Weiß er konkret, was er tun muss, um besser zu werden? 5️⃣ VERTRAUEN – Besteht eine Beziehung, in der Feedback angenommen werden kann? Fachlich richtiges Feedback ist nicht automatisch gutes Feedback. „Das war schlecht“ bewertet. Gutes Coaching geht weiter: Was ist passiert? Warum? Was kann beim nächsten Versuch konkret verändert werden? Vielleicht ist das beste Feedback jenes, das einen Athleten zunehmend befähigt, sich selbst zu beobachten, zu reflektieren und Lösungen zu finden. Mental Health im Sport beginnt nicht erst dann, wenn ein Athlet ein Problem hat. Sie beginnt auch damit, wie wir täglich miteinander sprechen, führen und coachen. 💬 Welcher dieser fünf Faktoren ist für euch am wichtigsten – und warum? 🇬🇧 FEEDBACK – A blessing or a burden for athletes? During my MSc in Sport & Coaching at Leeds Beckett University, I explored feedback in coaching in depth. Five factors emerged for me as particularly important, supported by many studies addressing similar questions: 1️⃣ TIMING – When is the athlete ready for the information? 2️⃣ LANGUAGE – Do coach and athlete actually mean the same thing? 3️⃣ POSITIVE – Does the athlete understand what is already working? 4️⃣ CONSTRUCTIVE – Does the athlete know what to do to improve? 5️⃣ TRUST – Is there a relationship in which feedback can actually be accepted? Technically correct feedback is not automatically good feedback. “This was bad” is an evaluation. Good coaching goes further: What happened? Why? What can be changed in the next attempt? Perhaps the best feedback is the kind that gradually enables athletes to observe themselves, reflect and find their own solutions. Mental health in sport does not begin only when an athlete has a problem. It also begins with how we communicate, lead and coach every day. 💬 Which of these five factors matters most to you – and why? Find. Connect. Grow. – Be a Champion.
📋 Angst im Sport – Gegner oder Verbündeter? Angst gehört zum Sport. Vor einem Wettkampf steigen Puls und Anspannung – und oft kommt der Gedanke: „Was, wenn ich versage?“ Atemtechniken, Achtsamkeit/Meditation, Routinen, Visualisierung und kurze Selbstgespräche können helfen, wieder Kontrolle über die eigene Aktivierung zu bekommen. Dabei ist Angst nicht nur ein Gefühl. Sie löst eine reale körperliche Stressreaktion aus: Das sympathische Nervensystem aktiviert die Kampf-oder-Flucht-Reaktion. Adrenalin und Noradrenalin werden ausgeschüttet, Herzschlag und Atmung steigen, mehr Blut und Energie werden für die Muskulatur bereitgestellt und Aufmerksamkeit sowie Wachsamkeit können zunehmen. Kurzfristig kann uns diese Reaktion also tatsächlich darauf vorbereiten, schneller und kraftvoller zu reagieren. Entscheidend ist, die Aktivierung kontrollieren zu lernen. Was hilft DIR gegen Angst und Nervosität im Sport? Ein Gedanke, der mich persönlich schon lange begleitet, stammt sinngemäß aus „Asterix bei den Normannen“ von René Goscinny und Albert Uderzo: Angst kann ein erstaunliches Stimulans sein – sie kann uns helfen, schneller zu reagieren, stärker zu sein und besonnener zu handeln. Vielleicht ist Angst deshalb nicht immer der Gegner. Vielleicht ist die eigentliche Fähigkeit eines Athleten, zu lernen, mit ihr umzugehen. 🔗 https://www.nhs.uk/mental-health/self-help/guides-tools-and-activities/breathing-exercises-for-stress/ 🔗 https://www.ncbi.nlm.nih.gov/books/NBK541120/ 🔗 https://my.clevelandclinic.org/health/articles/22611-epinephrine-adrenaline
📋 Depression im Sport: Die Spirale nach unten Ich nutzte Training als Flucht. Bis die Verletzung kam und alles stoppte. Plötzlich nur noch Antriebslosigkeit. Ohne Sport fiel meine Identität weg, mein Selbstwert sank gegen null. Die Angst, nie wieder fit zu werden, riss mich in ein schwarzes Loch. Bekannt? Selbst erlebt? Wie kamst du raus? Benötigst du Unterstützung? 📋 Depression in Sports: The Downward Spiral Training was my escape until an injury stopped everything. Lethargy took over. Without my athletic identity, my self-worth vanished. Panic set in that I would never compete again, pulling me into a dark hole. Sound familiar? Been there? How did you break out? Do you need support right now? 🔗 • https://www.deutsche-depressionshilfe.de • https://www.telefonseelsorge.de • https://www.bisp-sportpsychologie.de
📋 Wenn die Verletzung dich bricht: Der Fall ins Loch Erst kam die Verletzung, dann die totale Antriebslosigkeit. Mein Selbstwert stürzte ab. Plötzlich fraß mich die Angst auf, alles zu verlieren und nie wieder trainieren zu können – ein tiefes schwarzes Loch. Ich stand genau da. Bekannt? Selbst erlebt? Wie kamst du raus? Benötigst du Unterstützung? 📋 When Injury Breaks You: Falling Down the Hole First came the injury, then total paralysis of drive. My self-worth vanished. Terrified of losing everything and never training again, I sank into a dark hole. I lived through that spiral myself. Sound familiar? Have you experienced this? How did you get out? Do you need support right now? 🔗 • https://www.deutsche-depressionshilfe.de • https://www.telefonseelsorge.de • https://www.bisp-sportpsychologie.de
📋 Depression im Sport: Die Spirale nach unten Ich nutzte Training als Flucht. Bis die Verletzung kam und alles stoppte. Plötzlich nur noch Antriebslosigkeit. Ohne Sport fiel meine Identität weg, mein Selbstwert sank gegen null. Die Angst, nie wieder fit zu werden, riss mich in ein schwarzes Loch. Bekannt? Selbst erlebt? Wie kamst du raus? Benötigst du Unterstützung? 📋 Depression in Sports: The Downward Spiral Training was my escape until an injury stopped everything. Lethargy took over. Without my athletic identity, my self-worth vanished. Panic set in that I would never compete again, pulling me into a dark hole. Sound familiar? Been there? How did you break out? Do you need support right now? 🔗 • https://www.deutsche-depressionshilfe.de • https://www.telefonseelsorge.de • https://www.bisp-sportpsychologie.de
📋 Mehr als dein Score: Wenn die sportliche Identität wankt Verletzung, Formtief oder Niederlagenserie: Plötzlich fühlt sich alles leer an. Wer bist du eigentlich noch, wenn die Leistung wegbricht? Wenn der Sport nicht nur Hobby, sondern dein ganzer Selbstwert ist, zieht ein Loch dich schnell tief runter. Antriebslosigkeit ist kein Zeichen von Schwäche, sondern ein Signal. Wann hast du das zuletzt gespürt? Wie trennst du deinen Wert von deinen Ergebnissen? 📋 More Than Your Score: When Athletic Identity Crumbles An injury, a slump, or losing streak: suddenly everything feels hollow. Who are you when results fade? When sports define your entire identity, falling short can trigger real depression, not just a bad mood. Feeling drained isn't weakness; it's a warning sign. Ever caught yourself tying your whole self-worth to a scoreboard? How do you keep the balance when your performance drops? 🔗 • https://www.deutsche-depressionshilfe.de • https://www.telefonseelsorge.de • https://www.bisp-sportpsychologie.de
📋 Video-Feedback im Techniktraining: Weniger reden, mehr sehen Früher dachte ich, je mehr Korrekturen ich reinrufe, desto schneller sitzt der Bewegungsablauf. Falsch gedacht. Schnelle Video-Clips direkt nach dem Versuch schlagen jede Traineransprache um Längen. Die Athleten sehen die eigene Körperachse sofort und korrigieren sich selbst im Kopf. Nutzt du schon Smartphone-Clips im laufenden Training oder verlässt du dich noch voll auf Zurufe? 📋 Video Feedback in Skill Work: Less Talking, More Seeing I used to think that shouting more cues helped technique click faster. I was wrong. Quick video clips right after a rep beat endless coaching speeches every time. Athletes immediately spot their own body angles and make adjustments in their head. Do you use immediate phone clips during reps, or do you still stick purely to verbal cues? What actually clicked best for you? 🔗 • https://www.catapult.com/de/blog/trends-im-sport • https://barcainnovationhub.fcbarcelona.com/blog/a-review-of-sports-performance-monitoring-methods
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